28. April 2014

Ein Tag im Zoo - Teil 2



Und hier nun noch drei weitere Fotos von meinem Ausflug in den Zoo.


Ich war wirklich sehr erstaunt, wie geräumig und gepflegt die Gehege waren. Auch die Wege für die Besucher waren wunderschön angelegt und haben zum Verweilen und Entspannung eingeladen.

Ein schöner Nachmittag :-)


Was sind eure Lieblingstiere?

26. April 2014

Ein Tag im Zoo - Teil 1



Ein Prospekt flatterte in unser Haus, bedruckt mit zahlreichen farbigen Bildern von süßen, eindrucksvollen oder gefährlichen Tieren.
Erinnerungen keimten auf. Wie lange ist das her? Wann war ich das letzte Mal im Zoo?

Meine Mutter und ich konnten diese Fragen nicht eindeutig beantworten.
Ich weiß nur noch, dass ich da noch in dem Alter war, in dem ich auf dem Spielplatz herumgetollt bin...


Nun ja, also haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, meine (noch) Ferienzeit zu nutzen und nachmittags im Zoo herumzuspazieren.

Ich hätte nicht geglaubt, dass mir das so viel Freude bereiten kann ;-)
Die Tiere können einen wirklich zum Lachen bringen - gerade die Äffchen haben so einige lustige Sachen zu ihrem Besten gegeben. Und das erste Mal konnten wir der Robben-Fütterung beiwohnen!


Wann wart ihr das letzte Mal in einem Zoo?

[Es gibt - wie der Titel es schon wage andeutet - noch einen weiteren Teil. Also schaut vorbei :-)]

21. April 2014

Schnell & Gesund: Quark-Brötchen



Wer denkt "gesund = schmeckt nicht", hat garantiert noch nicht diese Quark-Brötchen probiert!
Quark liefert uns eine ordentliche Portion Eiweiß und auch Kalzium, Vollkornmehl versorgt uns mit Ballaststoffen und das Ei bringt weitere wertvolle Nährstoffe mit sich - eine perfekte Kombination. Wenn jetzt nicht ein Pfund Mayonnaise auf die Brötchen geschmiert wird, steht einer gesunden Ernährung eigentlich nichts mehr im Wege.

Und keine Angst, ihr müsst nun nicht mit aufwendigem Hefe- oder Sauerteig experimentieren.
Diese Brötchen sind ratz, fatz gemacht und selbst für Küchenmuffel bestens geeignet.
Es gibt zahlreiche Rezepte zu den Brötchen im Internet zu finden, inspiriert wurde ich jedoch von "She likes..." - danke!

Zutaten (für 10 Brötchen):

  • 250g Vollkornmehl (Dinkel/Weizen...)
  • 250g Magerquark
  • 1 Ei
  • 1/2 - 1 TL Salz
  • 1-2 TL Backpulver

Zubereitung:




Heizt den Ofen auf 190°C bei Ober- und Unterhitze vor.
Ihr vermischt die Zutaten und knetet sie zu einem Teig. 
Hieraus formt ihr ca. 10 Kugeln, die ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt. 
(Achtung, nicht zu nahe aneinander legen, sie gehen noch ein bisschen auf)






Ihr nehmt etwas Wasser und bestreicht eure Brötchen damit. Jetzt könnt ihr sie nach Belieben belegen, z.B. mit Sonnenblumen- oder Kürbiskerne. Doch auch Leinsamen, Sesam und vieles weiteres eignet sich hierfür. Diese machen das Brötchen noch schmackhafter und sind zudem noch sehr gesund.





Jetzt schiebt ihr das Blech in den Ofen und gebt den Brötchen ca. 20 Minuten Backzeit. Wer sie gerne noch etwas brauner und knuspriger haben will, dem empfehle ich, anschließend den Ofen auf Grill umzustellen. Aber Achtung, die Brötchen bräunen schnell, unbedingt dabei bleiben!

Fertig! Jetzt nur noch etwas abkühlen lassen und schon könnt ihr euch auf diese kleinen Leckerbissen stürzen.


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Beleg-Tipps:
  • Hüttenkäse (körniger Frischkäse), Gurkenscheibe und frisch gemahlener Pfeffer
  • Käse und Tomatenscheibe (+ etwas Basilikum)
  • Frischkäse, geräucherter Lachs, etwas Dill (am besten frisch)
  • ...

Selbstverständlich schmecken die Quark-Brötchen auch mit süßem Aufstrich wie Erdbeer-Konfitüre oder Nuss-Creme.
Wer möchte kann die Brötchen auch gleich zu Beginn mit etwas Zucker verfeinern.

Doch auch würzigere Varianten sind möglich. Dazu einfach getrocknete Tomaten fein schneiden und in den Teig geben. Oliven eignen sich hierfür ebenfalls. Bei beiden Varianten empfehle ich, etwas Oregano mit hinzuzugeben - das rundet den mediterranen Geschmack ab.


Probiert es aus, seid kreativ und lasst es euch schmecken!

19. April 2014

MADE AT HOME


Was noch bis vor kurzem als altmodisch oder Öko-Unsinn belächelt wurde, ist nun im Trend: das „Selbermachen“, oder auch „Do-it-yourself“ genannt. Sei es Basteln, Kochen oder Nähen – gerade in der Bloggerszene verbreitet sich der Hang zum Selbstgemachten, Anleitungen inklusive. Ein kurzer Blick ins Internet genügt also, und schon lässt sich Marmelade wieder selbst einkochen oder ein nettes Geschenk für die beste Freundin nähen. Hier nun ein paar dieser Trends.


  • Nähen 

Nicht nur kleine Deko-Artikel, sondern sogar eigene Kleidungsstücke werden nun wieder genäht. Es gibt zahlreiche Anleitungen im Internet, beispielsweise, wie man sich ein leichtes Sommerkleid näht. Endlich kein Mainstream mehr, sondern eine wahre Rarität, die garantiert zahlreiche Blicke auf sich zieht! Auch das lästige und frustrierende Anprobieren, bis endlich das richtige gefunden ist, fällt weg. 





  • Backen 

Ein Kuchenstück im Kaffee passt perfekt zu einem entspannten Nachmittag mit einer Freundin. Doch wie wäre es nächstes Mal, selbst Hand anzulegen? Backen kann wunderbar einfach sein und die Rezeptvielfalt so groß, dass von kulinarischen Höhepunkten bis hin zu Traditionsrezepten jeder etwas Schmackhaftes finden wird. Und wer erst einmal einen kleinen Versuch starten will, bevor ein Backbuch angeschafft wird, kann sich sehr gut im Internet inspirieren lassen. 





  • Gemüse vom Balkon 

Zwar ist es nur ein Miniaturgarten, bestehend aus Töpfen und Kübeln, aber vom Balkon schmeckt angepflanztes Gemüse mindestens genauso gut wie aus dem großen Garten. Der Anbau ist auch ganz leicht: Besonders geeignet sind für den Garten auf dem Balkon Tomaten, Bohnen, Salat, Möhren und Radieschen – perfekte Zutaten für einen sommerlichen Salat, den man selbstverständlich sogleich auf dem grünen Balkon genießen kann. 





  • Stricken 

Gestrickt wird nur in altbackenen Wohnzimmern vorm Kamin - von wegen! Auch in modernen Wohnungen hat diese Freizeitbeschäftigung begeisterte Anhänger gefunden. Kein Wunder, denn so eine selbstgestrickte Mütze in der aktuellen Mode kommt sehr gut an. Und auch wenn gerade Sommer ist: Abends beim Grillen ist eine selbstgestrickte Strickjacke einfach wunderbar gemütlich. Ganz besonders empfehlenswert zum Nachmachen sind hier ausführliche Video-Anleitungen. So gelingen die Maschen garantiert. 





  • Marmelade und Konfitüre 

Ein entspanntes Sonntagsfrühstück mit Brötchen und süßem Aufstrich ist was Feines und klingt noch den ganzen Tag über positiv nach. Doch noch viel besser schmeckt es mit selbsthergestellter Marmelade. Die Rezepte sind einfach und vielfältig, sodass dann auch mal statt einseitiger Erdbeer-Konfitüre eine aromatische Mischung aus Himbeere und Rhabarber oder Melone und Pfirsich auf den Tisch kommen kann – da ist für jeden etwas dabei.





Was sagt ihr zu diesem Trend? Macht ihr mit?

Habt ihr Lieblingsblogs zum Thema "Do-it-yourself" oder Backen/Kochen usw.?
Gerne erstelle ich in diesem Post eine Linkliste! Ich freue mich auf eure Vorschläge!


Blog-Liste:

16. April 2014

Bilanz: Ein halbes Jahr Vegetarierin

Riesenchampignons mit Feta gefüllt auf Rucola

Ein Leben ohne Tiere? Für mich schwer vorstellbar.
Doch es gibt einen Ort, an dem ich liebend gerne auf sie verzichte: meinen Teller.

Vor einem halben Jahr stand mein Entschluss fest und seit dem gehe ich als waschechte Vegetarierin durch die Welt. Besonders schwer fiel mir dieser Ess-Wechsel nicht, da ich bereits zuvor nur sehr selten Fleisch gegessen habe. Das Bewusstsein über das grausame Leben der Tiere sowie auch den gravierenden Folgen des massenhaften Fleischkonsums hat mich dazu gebracht, diesen Schritt zu gehen – bereut habe ich es bist jetzt noch in keiner einzelnen Sekunde.


In Deutschland leben mittlerweile sieben Millionen Vegetarier, das sind etwa 8-9 Prozent der Bevölkerung, so der Vegetarierbund Deutschland – Tendenz steigend. Kein Wunder, denn viele sehen nun ein, dass das Argument, Vegetarier würden den Tieren das Futter wegessen, absolut falsch ist. Vielmehr verspricht eine vegetarische Ernährung ein gesundes Leben, wenn nicht sogar ein längeres Leben. Und auch ohne Fleischersatz – auf diesen Chemie-Cocktail kann ich gerne verzichten – ist die vegetarische Küche so vielseitig, dass ich immer wieder staunen muss. Seien es Nudelgerichte mit aromatischen Soßen, frische Salate, Currys mit Reis, schmackhafte Suppen und vieles mehr: Es schmeckt grandios und macht satt und glücklich.
Und wenn einem der Sinn nach einem Essen außerhalb steht, wird man auch dort keineswegs enttäuscht. Antipasti oder Pasta vom Italiener, Paprika mit Schafskäse beim Griechen, Linsen beim Inder – ja selbst der vegetarische Döner schmeckt klasse.

Zwar gibt es immer Personen, die über ein Leben ohne Fleisch staunen, doch die meisten akzeptieren meine Einstellung vorbehaltlos und berichten sogar davon, dass sie selbst nur sehr wenig bis gar kein Fleisch konsumieren. Hiermit möchte ich nun nicht dazu aufrufen, dass ganz Deutschland zum Vegetarismus konvertiert.

Vielmehr ist es wichtig, dass sich unsere Selbstverständlichkeit gegenüber Tieren als Nahrung wandelt die Menschen bewusst ihr Essen wahrnehmen.

Ob sich dies letztendlich zum Vegetarismus entwickelt oder einfach in einem anderen Konsumverhalten endet, ist jedem selbst überlassen.
 Ich für meinen Teil, bin jedenfalls Vegetarierin aus Leidenschaft und genieße es aus vollen Zügen. Es wird garantiert nicht nur bei diesem halben Jahr bleiben.

Orientalisches Tabouleh
Wie steht ihr zum Vegetarismus?

13. April 2014

Auf die Plätze, fertig, GRILLEN! - Die Grilltypen


Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern und die Knospen sprießen wie wild – der Frühling ist da! Endlich ist es wieder warm und lange Abende im Freien stehen an. Kaum lässt sich die Sonne das erste Mal länger blicken, sitzen bereits die ersten in ihren Gärten und eröffnen die Grillsaison, denn was schöner und entspannender, als gemeinsam mit Freunden und/oder Familie die Sonnenstrahlen bei einem ausgiebigen und leckeren Essen zu genießen? Doch für manche entwickelt sich dieser Freizeitspaß zu regelrechtem Stress. Lernt nun die gängigsten Typen kennen, die euch beim Grillen begegnen können.



  • Der Wissenschaftler
Die Familie fragt nach Grillen. Die Augen weiten sich, der Puls geht nach oben. „Dann muss ich ja unbedingt noch heute los, ansonsten ist das qualitativ hochwertige Fleisch bereits weg!“ Nach panischen Einkäufen in unzähligen Supermärkten, um auch ja die besten Produkte zu erhalten, werden die unterschiedlichsten Marinaden angefertigt und das Fleisch höchst persönlich eingelegt. Der Grillabend steht an und der Wissenschaftler läuft zur Höchstform auf: Stolz wird der Grill präsentiert, der nach sorgfältiger Recherche ausgesucht wurde. Das teure, multifunktionelle Gerät wird noch kurz bestaunt und dann beginnt der Grillstress. Das Fleisch muss auf den Punkt gegart, die Luftzufuhr zum Grill optimal eingestellt, die Marinaden gut eingezogen und der Grillgeschmack perfekt sein. Schweißdurchnässt setzt er sich erst als letzter und ist dennoch überzeugt: „Grillen ist doch so wunderbar entspannend!“






  • Der Vegetarier
Unter Fleischfressern fühlt er sich unwohl und benachteiligt. Da schnippelt er wie wild das ganze Gemüse, bereitet den Tofu vor oder kauft Grillkäse, und dann: kein Platz! Das Fett vom Fleisch trieft bereits vom Rost, Wut breitet sich aus. Dann eben doch das umständliche Hantieren mit Alufolie, bis alles seinen Platz gefunden hat. Mit dem Quietschen des Grillkäses im Mund wird er dennoch glücklich. Und die Variation der Beilagen ist grandios Wozu braucht man schon Fleisch zum Grillen? Viel zu einseitig!








  • Der Container
Tick, tack, tick, tack… Die Zeit vergeht viel zu langsam! Der Magen grummelt, das Brot und die Soßen locken bereits. Also eben eine kleine Vorspeise. Und noch etwas, immerhin dauert es ja, bis das Fleisch endlich auf den Tisch kommt. Nach weiteren drei Scheiben Baguette, gewaltigen Haufen von Soße und Salat ist es endlich so weit. Jetzt nur ein, zwei Stücke Fleisch? Niemals, nach dieser langen Wartezeit ist er ja fast verhungert! Da muss auf jeden Fall ein regelrechter Fleischberg her! Kaum ist der Teller leer, wird wieder ordentlich Nachschlag geholt, mal von dieser Sorte, mal von jener Sorte. In Rekordzeit wird alles verputzt, was ihm unter die Finger kommt – und danach? Übelkeit. Dennoch war es schön, eindeutig.








  • Der Spontane
Spontan grillen? Eine grandiose Idee! Ein kleiner Einweggrill reicht allemal aus. Also ein kurzer Blick ins Gefrierfach. Wenn doch nicht mehr genügend Vorrat vorhanden ist, auch kein Problem. Dann eben noch zum Supermarkt hechten und das Nächstbeste kaufen – immerhin geht es ja um das Grillen an sich und nicht um kulinarische Höhepunkte. Hier ist es mit Fleisch getan, Zeit für die Vorbereitung von Beilagen bleibt nicht. Es ist soweit: Der Grill geht nicht an, das Fleisch ist verkohlt, aber trotzdem noch nicht durch gegart und der Magen sehnt sich nach etwas Abwechslung, wie beispielsweise einem netten kleinen Salat. Nichtsdestotrotz ist er glücklich. Ein Hoch auf die Spontanität!






  • Der Normale
Keine Angst, es gibt ihn doch, den ganz „normalen“ Griller. Dieser genießt ganz einfach das Zusammensitzen mit Freunden und/oder Familie, isst bis er satt ist und verbringt einen wirklich entspannten Abend – unkompliziert, zufrieden und beneidenswert.



Aber egal welcher Typ man auch ist, Hauptsache man freut sich auf das Grillen und verbringt eine schöne Zeit – so steht dem genüsslichen Schlemmen im Freien nichts mehr im Wege.